Fühlen Sie sich schon länger nicht mehr richtig gut, obwohl Sie auf Ihre Ernährung achten, Sport treiben und eigentlich organisch gesund sind?

Leiden Sie unter Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder einer hohen Infektanfälligkeit und haben das Gefühl, trotz aller Bemühungen nicht in Ihrer vollen Kraft zu sein?

Sie sind damit nicht allein. Die Ursache liegt oft tiefer als gedacht: in Ihren individuellen biochemischen Stoffwechselreaktionen.

Sind gewisse Stoffwechselreaktionen beinträchtigt, kann Ihr Körper Stress, Alterungsprozesse und Belastungen schlechter kompensieren, selbst bei nahezu perfektem Lebensstil. Das Ziel unserer Therapie ist es, diese Dysbalancen zu erkennen und zu behandeln, um Ihrem Stoffwechsel die Robustheit zu verleihen, die er im Alltag braucht. rckzugeben, die er für Energie, Wohlbefinden und wahre Gesundheit benötigt.

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Dr. med. Ricarda Zeug

Ihre Expertin für Naturheilverfahren und Orthomolekularmedizin

Privatärztliche Praxis

ÜBER MICH

Im Mittelpunkt steht für mich eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung bei der ausreichend Zeit für Anamnese, Diagnose, Beratung und Therapie vorgesehen ist. Eine ganzheitliche Vorgehensweise ist mir dabei sehr wichtig, um im Miteinander Verbesserungen erzielen zu können.

Meine Schwerpunkte sind

- individuelle Labordiagnostik

- Insulinresistenz

- Mikronährstoffe

- Infusionstherapien

Zudem biete ich neben klassischer Schulmedizin weitere Behandlungsmöglichkeiten an

- Naturheilverfahren

- Psychosomatische Grundversorgung

- Gesundheitsbezogenes Coaching

MEINE SCHWERPUNKTE

Labordiagnostik

Insulinresistenz

Mikronährstoffe

Labordiagnostik liefert messbare Einblicke in die Prozesse des Körpers, die zusätzlich zur Untersuchung von Symptomen benötigt werden. Sie hilft, Krankheiten frühzeitig zu erkennen, Therapien besser anzupassen und Ursachen unspezifischer Beschwerden wie z.B. chronische Fatigue gerichteter einzugrenzen.

Bei Erschöpfung oder Leistungsabfall können Laborwerte Hinweise auf Entzündungen, Stoffwechselstörungen oder Mikronährstoffmängel liefern.

Studien zeigen, dass Laboruntersuchungen in vielen Fällen die Diagnose oder Therapie entscheidend beeinflussen. Richtig eingesetzt ist Labordiagnostik daher ein effektives Werkzeug, um Beschwerden besser zuordnen zu können, die Behandlung gezielter darauf abzustimmen und nachzuhalten.

Insulinresistenz bezeichnet einen pathophysiologischen Zustand, bei dem periphere Gewebe wie Muskel- und Fettzellen auf Insulin weniger empfindlich reagieren, was zu kompensatorischer Hyperinsulinämie und gestörter Glukoseaufnahme führt.

Klinisch äußert sie sich häufig durch zentrale Gewichtszunahme, reduzierte Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. Auf zellulärer Ebene kommt es zu einer verminderten Aktivierung von Glukosetransportern, erhöhter hepatischer Glukoseproduktion und einer gestörten Insulinsignaltransduktion.

Eine frühe Diagnostik mittels Nüchternblutzucker, Insulinspiegel und HOMA-IR ist entscheidend und eine gezielte Mikronährstofftherapie kann die Insulinsensitivität unterstützend verbessern und den Krankheitsverlauf modulieren.

Mikronährstoffe sind entscheidende Parameter für einen funktionierenden Stoffwechsel. So sind u.a. Enzyme, Hormone und mitochondriale Funktionen ohne eine ausreichende Versorgung nur eingeschränkt aktiv. Auch bei scheinbar guter Gesundheit können subtile Mikronährstoffdefizite den Körper in seiner Leistungsfähigkeit einschränken. Der Körper kompensiert solche Defizite über lange Zeit, bevor sich spürbare Symptome zeigen.

Typische Anzeichen für funktionelle Mängel sind Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf, ein instabiles Energielevel über den Tag, verlangsamte Regeneration nach körperlicher oder geistiger Belastung und reduzierte Leistungsfähigkeit.

Mikronährstoffdefizite und können gezielt durch eine medizinisch begleitete Mikronährstofftherapie optimiert werden, um Stoffwechselprozesse zu stabilisieren, Insulinsensitivität zu unterstützen und die allgemeine Leistungsfähigkeit zu verbessern.

LABORDIAGNOSTIK

Die Labordiagnostik ist ein zentrales Instrument zur objektiven Beurteilung physiologischer und pathophysiologischer Prozesse im menschlichen Organismus. Hierbei ist die individuelle Interpretation von Laborparametern im klinischen Kontext als maßgeblich entscheidend zu sehen. Funktionelle Störungen können dabei bereits bestehen, bevor manifeste Erkrankungen oder eindeutig pathologische Einzelwerte vorliegen.

Häufiger Ausdruck subtiler Regulationsstörungen sind dabei persistierende Beschwerden wie verminderte kognitive Leistungsfähigkeit, reduzierte Stressresilienz, gastrointestinale Symptome, Veränderungen von Haut, Haaren oder Nägeln sowie nicht erklärbare Gewichtsveränderungen.

Eine erweiterte Labordiagnostik ermöglicht die strukturierte Analyse zentraler Funktionsachsen, darunter Energiestoffwechsel und mitochondriale Funktion, neuroendokrine Stressachsen, low-grade inflammatorische Prozesse, Mikronährstoffstatus, Glukose- und Insulinmetabolismus sowie immunologische Parameter. Sie erlaubt zudem eine differenzierte Beurteilung der funktionellen Zusammenhänge zwischen Darm, Leber, Schilddrüse und Immunsystem.

Nicht der isolierte Laborwert, sondern das Gesamtprofil entscheidet über die diagnostische Relevanz. Diese präzise Einordnung bildet die Grundlage für eine evidenzbasierte, personalisierte Therapie- und Präventionsstrategie.

INSULINRESISTENZ

Insulinresistenz ist eine zentrale Stoffwechselstörung. Die peripheren Zellen, insbesondere in Muskel-, Leber- und Fettgewebe reagieren vermindert auf das Hormon Insulin. Als Folge kann Glukose nicht effizient in die Zellen aufgenommen werden, obwohl ausreichende oder sogar erhöhte Insulinspiegel im Blut vorhanden sind. Dieser Zustand führt zu einer suboptimalen Energieversorgung auf zellulärer Ebene, oft ohne sofort erkennbare klinische Krankheit.

Klinisch zeigt sich Insulinresistenz häufig durch ein charakteristisches Symptomprofil:

- Postprandiale Müdigkeit oder Leistungseinbrüche

- Heißhunger oder starkes Verlangen nach Kohlenhydraten trotz ausreichender Nahrungsaufnahme

- Konzentrationsstörungen, Nachmittags-Tiefs, „Brain Fog“

- Zunehmender viszeraler Bauchumfang bei normgerechter

Kalorienaufnahme

Begleitende Symptome können schlechter Schlaf, erhöhte Reizbarkeit, reduzierte Trainingsleistung und verlängerte Regenerationszeiten sein.

Diagnostisch kann Insulinresistenz durch erweiterte Laborparameter erfasst werden, z. B. Nüchterninsulin, Glukose, HOMA-Index oder orale Glukosetoleranztests. Zusätzlich liefern Parameter wie Lipidprofil, Entzündungsmarker und Leberwerte wichtige Hinweise auf die metabolische Gesamtsituation.

Therapeutisch und präventiv lohnt sich ein ganzheitlicher Ansatz: u.a. durch Anpassung des Mahlzeiten-Timings, Kontrolle der Kohlenhydrat-Toleranz, Optimierung von Schlaf und Regeneration, Stressmanagement und gezielte Analyse weiterer metabolischer Faktoren und Behandlung mit Mikronährstoffen. So kann die zelluläre Energieversorgung wieder effizienter gestaltet werden, bevor es zu manifesten Folgeerkrankungen kommt.

Langfristig erhöht Insulinresistenz das Risiko für Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie, arterielle Hypertonie und weitere metabolische Erkrankungen.

MIKRONÄHRSTOFFE

Mikronährstoffe, zu welchen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zählen, sind essenziell für Stoffwechsel, Immunfunktion, Zellschutz und die Erhaltung von Knochen, Muskeln und Nerven. Trotz ihres geringen Bedarfs hat ein Mangel spürbare Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

In der modernen Ernährung ist die Versorgung mit Mikronährstoffe oft eingeschränkt. Ausgelaugte Böden, intensive Landwirtschaft und oft stark verarbeitete Lebensmittel führen zu einem reduzierten Gehalt an wichtigen Nährstoffen. Umwelt-und Lebensstilfaktoren können zusätzlich die Aufnahme und Verfügbarkeit im Körper beeinträchtigen.

Mangelerscheinungen äußern sich durch Müdigkeit, Muskelschwäche, Haut-und Haarveränderungen oder eine geschwächte Immunfunktion. Diagnostisch sichern spezifische Laborwerte den Status einzelner Mikronährstoffe ab. Die Supplementierung sollte gezielt erfolgen, um Defizite zu korrigieren und Überdosierungen zu vermeiden.

Die Zufuhr erfolgt oral über Tabletten, Kapseln oder Pulver oder intravenös über Infusionen. Orale Präparate sind einfach dosierbar und kostengünstig, die Wirkungen können aber durch Resorptionsgrenzen und Interaktionen limitiert sein. Infusionen bieten eine direkte Verfügbarkeit im Blut und werden oft bei bei Mängeln oder speziellen klinischen Situationen eingesetzt.

Häufig supplementierte Nährstoffe sind u.a. Vitamin D, B-Vitamine, Magnesium, Zink, Eisen, Vitamin C oder Glutathion.